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Onlinetexten: Wie Ihre Onlinetexte besser verkaufen

in Internetmarketing / Webmarketing, Neukundengewinnung / Kundenakquisition, Werbetexten

Ich wundere mich immer wieder, wie viele Homepage-Besitzer ihre Besucher bei ihren Onlinetexten im Unklaren darüber lassen, was sie tun sollen. Dabei ist diese Handlungsaufforderung, der „call to action” wie wir Onlinetexter sagen, nirgendwo wichtiger als im Internet.

Und glauben Sie bitte nicht, nur weil da „Kontakt“ steht, wird man Sie auch automatisch kontaktieren.

Kein anderes Medium lässt Interessenten so viele Möglichkeiten, selbst den Kommunikationsfluss zu steuern, wie das Internet

Broschüren, Video-Spots, Mailings, sie alle präsentieren Ihre Werbung meist nur linear. So wie Sie es vorgesehen haben. Im Internet hingegen herrscht das Chaos.

Hier haben Sie keinen Einfluss darauf, welche Ihrer Internetseiten (und in welcher Reihenfolge) Ihr Besucher durchstöbern wird.

Keinen? Nun, das stimmt nicht ganz

Denn mit gut gestalteten Onlinetexten können Sie Ihre Besucher sehr wohl lenken. Hier vier Möglichkeiten:

1) Machen Sie Ihre Internetbesucher mit Ihrem Onlinetext neugierig

Legen Sie zum Beispiel in Ihrem Onlinetext eine heiße Fährte aus, einen Textlink, dem Ihr Internetbesucher mit ziemlicher Sicherheit folgen wird. Zum Beispiel:

Warum haben Ihre Werbebriefe keinen Erfolg?“

Wer schon mehrfach Werbebriefe versandt hat, bislang jedoch ohne große Resonanz, der wird diesen Textlink wahrscheinlich anklicken. Weil er natürlich neugierig ist, zu erfahren, was er falsch gemacht hat.

Überlegen Sie, welche Themen Ihrer Internetseite Sie einfach nur textlich anders verpacken müssen, um Ihre Besucher neugierig zu machen. Beispiel:

Vorher:

  • Die 7 Schritte zur Existenzgründung

Nachher:

  • Wie Sie sich in 7 einfachen Schritten selbstständig machen

Der zweite Link ist zwar deutlich länger, doch er macht auch deutlich neugieriger.

2) Treffen Sie für Ihren Internetbesucher die Vorauswahl

Wenn Ihre Homepage aus 40 und mehr Seiten besteht, macht es wenig Sinn, alle Links dazu auf Ihrer Startseite gleichwertig zu präsentieren. Ihre Besucher sind dann restlos überfordert. Vor allem, da sie nicht wissen, wie viel „Substanz“ sich hinter den einzelnen Links verbirgt.

Ihre Lösung:

Selektieren Sie die Hauptthemen vor und legen die Links, die zum jeweiligen Hauptthema passen, auf eine darunter liegende Seite.

Dann haben Sie erstens mehr Platz, um Ihre Links zugkräftiger auszutexten (siehe Punkt 1).

Und zweitens bekommt Ihr Internetbesucher das gute Gefühl, bei Ihnen auf der richtigen Spur zu sein. (Ein wichtiger Punkt, denn Internetbesucher sind extrem ungeduldig. Wenn’s nicht sofort das gewünschte Thema ist, sind sie weg.)

3) Fordern Sie mit Ihrem Onlinetext zum Klicken auf

Schließlich ist es ja Ihr Ziel, den Kontakt zu einem möglichen Kunden herzustellen. Sagen Sie ihm deshalb, was er sofort tun soll. Beispiele:

  • Fordern Sie unseren unverbindlichen Kostenvoranschlag an …
  • Melden Sie sich hier an zu unserem Newsletter …
  • Bestellen Sie jetzt!
  • Senden Sie uns Ihren Wunschzettel …
  • Lassen Sie sich kostenlos beraten!
  • Sichern Sie sich unseren Frühjahrs-Rabatt!
  • Sparen Sie jetzt 54 Euro – aber nur für kurze Zeit!

4) Formulieren Sie Ihre Links im gleichen Textstil

Wenn es in Ihrem Onlinetext um chronologische oder inhaltlich aufeinander aufbauende Themen geht (z. B. Anleitungen), geben Sie Ihren Links einen einheitlichen Textstil. Das erleichtert Schnelllesern die Orientierung und lässt sie auf Anhieb das gewünschte Thema anklicken.

Beispiel VOR Linktext-Optimierung

Überschrift: Wie Sie die richtige Katze finden

  • Alle lieben Katzen
  • Vorüberlegungen
  • Welche Katze passt zu Ihnen?
  • Katzenpflege leicht gemacht
  • So gewöhnen Sie sich aneinander

Beispiel NACH Linktext-Optimierung

Überschrift: Wie Sie die richtige Katze finden

  • Erstes Kennenlernen
  • Wichtig Vorüberlegungen
  • Passende Katzentypen
  • Richtige Pflege
  • Wohliges Einleben

Prüfen Sie einmal Ihre bestehenden Onlinetexte, ob Sie Ihre Leser damit genügend auffordern. Keine Sorge: Sie sind damit nicht aufdringlich. Sie helfen Ihren Besuchern dadurch lediglich, die richtigen Klicks zu machen.

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